Wirkstoffe
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Vitamin B1:
Vitamin B1 ist ein wasserlösliches Vitamin, das besonders wichtig für Nerven, Gehirn und den Energiestoffwechsel ist.
Da der Körper selbst nur wenige Mengen davon speichert, ist es wichtig Vitamin B1 regelmäßig mit der Nahrung zu sich zu nehmen.
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Vitamin C
Vitamin C stärkt das Immunsystem damit dieses den Körper gegen Krankheitserreger schützen kann.
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Vitamin D3
Vitamin D3 ist ein fettlösliches Vitamin, welches maßgeblich am Knochenstoffwechsel beteiligt ist.
So fördert Vitamin D3 unter anderem die Aufnahme von Calcium und Phosphat aus dem Darm sowie ihren Einbau in die Knochen.
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Zink
Zink hat zahlreiche Aufgaben im menschlichen Körper:
u.A:* Zellwachstum
* Immunabwehr
* Blutzuckerregulation
* Hämoglobinbildung
* Spermienbildung
* Wundheilung
* Hormonbildung -
Echinacea
Der rote Sonnehut (Echinacea purpurea) enthält entzündungshemmende und immunstimulierende Inhaltsstoffe
Es beugt Erkältungen und grippalen Infekten vor.
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Bio-Cranberry Muttersaft
Cranberries sind eine immer beliebter werdende Frucht. Ihre anitbakterielle Wirkung wird gegen Harnwegsinfektionen und Blasenentzündungen empfohlen.
Durch ihre süß-säuerliche Note trägt sie wesentlich zum Geschmack unseres Immun Boosters bei.

Publikationen
Vitamin D
BMJ Vitamin D:
Der Großteil der an
COVID19 oder Influenza (Grippe) erkrankten Patienten, die ins Spital müssen,
leiden an Vitamin Insuffizienz oder direktem Vitamin D Mangel. D.h. Vitamin D
Mangel korreliert mit schlechteren Verläufen.
Nutrients, 2020:
Verschiedene Studien
zu COVID19, Influenza und anderen viralen Infektionen zeigen, das ein optimaler
Vitamin D Blutwert zwischen 40-60ng/ml liegt. Zumindest die Hälfte der Bevölkerung
liegt unter diesem Wert und musste mind. 2000-5000 IU Vitamin D pro Tag
konsumieren, um auf diesen – nachweislich schützenden – Wert zu kommen.
Eine im BMJ
publizierte 2017 Studie des NIH (National Institute of Health) empfiehlt, Nahrungsmittel
mit Vitamin D zu versetzen, da nachweislich ein verbesserter Vitamin D Status für
Lungeninfektionen schützt und ein Gutteil der Bevölkerung an Vitamin D Mangel
leidet.
Pediatric Infectious
Disease Journal, 2018:
In einer kontrollierte
Versuchsreihe in 400 Babys wurde der Hälfte der Babys 400IU Vitamin D und der
anderen Hälfte 1200IU Vitamin D täglich gegeben. Die Gruppe mit hochdosiertem
Vitamin D (1200IU täglich) war wesentlich besser vor Influenza A Infektionen geschützt
als die 400IU Gruppe. Nur halb so viele Babys in der 1200IU Gruppe erkrankten
an Influenza A als in der 400IU Gruppe, und aller erholten sie wesentlich
rascher.
Vitamin C:
Nutrients 2018:
Zwei kontrollierte
Versuchsreihen zeigten, dass 6-8gram Vitamin C täglich den Verlauf von Erkältungen
wesentlich verkürzen. 3-4 gram dürften im Infektionsfall nicht unbedingt
ausreichen.
BMC Nutrition Journal,
2021:
COVID19:
bis zu 82% schwer erkrankten Patienten haben niedrige Vitamin C Werte
BMC
Journal 2020:
Über
90% der an aufgrund von COVID19 an akutem Lungenversagen leidenden Patienten
haben Vitamin C Blutwerte, die so niedrig sind, dass sie nicht einmal erfasst
werden können.
JMPT
1999:
700
Studenten wurden in 2 Gruppen (Vitamin C und Placebo) aufgeteilt und gegen
symptomatische Grippe und Erkältungen behandelt. Die Gruppe, die 1000mg Vitamin
C mindestens 3 mal täglich für 3 Tage oder länger erhielt, zeigte eine 85%
Reduktion der Symptome.
Zinc:
BMJ
2020:
Eine
umfassende Analyse von 28 Studien zur Verwendung von Zink zur Behandlung oder
Vorbeugung von Lungenwegserkrankungen zeigt, dass Zink zur Vorbeugung hilft und
im Falle einer Behandlung Symptome rasch mildert. Die Analyse inkludierte
sowohl Erkältungen, als auch Grippe und COIVD19 Infektionen.
Echinacea:
Deutsches
Ärzteblatt 2008 referenziert Lancet 2007:
Studien
zeigen, dass die vorbeugende Einnahme von Echinacea das Risiko einer
Grippeinfektion um 58% reduziert; und as die therapeutische Einnahme den Verlauf
von Grippeinfektionen verkürzt. Die Arzneimittelkommission empfiehlt eine
Dosierung von 800mg.
BMC
Virology Journal 2009:
In
Zellkulturen wurde getestet wie sich Echinacea in der Behandlung von
Vogelgrippe (verschiedenste Varianten) mit Tamiflu vergleicht. Echinacea, in
Dosen vergleichbar oder niedriger als für den täglichen Konsum empfohlen, verhinderte
erfolgreich den Zelleintritt der Viren. Im Gegensatz zu Tamiflu entwickelten
die Viren gegen Echinacea keine Resistenz.
European Journal of Medical
Research 2021:
400mg
Echinacea dreimal täglich in 4-12 jährigen Kindern reduzierte deren Anfälligkeit
für Atemwegserkrankungen um ein Drittel.
Vitamin B1 (Thiamine)
BMC Critical Care 2021:
Eine
Studie an schwärst erkrankten (Intensivstation) COVID Patienten zeigt, dass
jene, die mit intravenösen B1 Vitamin behandelt wurden eine 63% höhere Überlebensrate
haben als jene, die nicht damit behandelt wurden.
Frontiers
of Neurology 2021:
Eine
Fallstudie ergibt, dass die intravenöse Verabreichung von Vitamin B1 COVID Patienten
mit schweren Gehirnstörungen bzw – Schäden, die Gehirnfunktion wiederherstellen
und das Leben retten kann.
RDA (recommended daily
allowance) setzt fest, wieviel einer Substanz täglich zugeführt werden soll, um einen adäquaten
Blutspiegel zu erreichen.
Kaveat 1) Ein adäquater
Blutspiegel, um eine Mangelerscheinung auszuschließen, ist nicht das selbe wie
ein Blutspiegel, der eine schützende Wirkung hat.
Kaveat 2) Verschiedene
medinische Gesellschaften vertreten unterschiedliche Ansichten, was einen
idealer Blutspiegel darstellt abhängig davon, auf welche Krankheiten sie sich
konzentrieren.
Beispiel Vitamin D:
https://ods.od.nih.gov/factsheets/VitaminD-HealthProfessional/
Das NIH (National
Institute of Health) Fact Sheet legt eine RDA von 600IU Vitamin D für
Erwachsene fest, gibt aber gleichzeitig zu, dass die Gesellschaft für Endokrinologie
ein tägliches Minimum von 1500-2000IU für Erwachsene und 1000IU für Kinder für
richtig hält.
Vitamin D dient dem
Knochenaufbau, schützt vor chronischer Müdigkeit und Herz-Kreislaufstörungen,
ebenso wie vor Krebs.
https://www.hormonzentrum-an-der-oper.de/de/service/sonderthemen/vitamin-d.html
Vitamin C:
Das NIH hat ein RDA
von 75mg für Frauen und 90mg Maenner vorgeschrieben; gleichzeitig sieht es eine
maximale tägliche Dosis von 2,000mg als sicher und ungefährlich. Die Spanne
zwischen RDA und maximal empfohlener Dosis ist groß. Medizinische Studien, die
eine therapeutische und präventive Wirkung von Vitamin C nachgewiesen haben,
verwenden meist Dosen von > 1,000mg/Tag. Übermäßiges Vitamin C wird über den
Urin ausgestoßen.
https://ods.od.nih.gov/factsheets/VitaminC-HealthProfessional/
Zink:
Laut NIH liegt das RDA
für Zink bei 8mg für Frauen und 11mg für Maenner. 30-40% aller über 60 Jährigen
leiden selbst bei diesem RDA noch an Zinkmangel. Die in klinischen Studien
eingesetzten Dosen zur Behandlung von Erkältungen und Grippe liegen natürlich
weitaus höher: 30mg bis 300mg täglich für
über 2 Wochen. Zum Vergleich, eine Portion Austern enthält über 70mg Zink (kein
Wunder, dass mir schlecht wird, wenn ich sie nur anschaue).
https://ods.od.nih.gov/factsheets/Zinc-HealthProfessional/
B1/Thiamin:
Das NIH sieht ein RDA
von 1.1mg (Frauen) bzw. 1.2mg (Maenner) vor. Die meisten Multivitaminpräparate enthalten
>1.5mg Thiamin. Thiaminmangel tritt häufig in Diabetikern (Typ 1 und 2),
Alkoholikern und in bis zu 30% der älteren Menschen auf. Unzureichendes Thiamin
erhöht das Risiko an Diabetes, Herzversagen und möglicherweise auch Alzheimer
zu erkranken.